Gino – Golden Retriever Welpe,                               Beute – Zerrspiel mit Mama und Papa
Retriever Welpe spielt ein Beute - Zerrspiel mit seiner Besitzerin.

Gino – Golden Retriever Welpe, Beute – Zerrspiel mit Mama und Papa

Spielen mit einem Hundewelpen fördert die Bindung zwischen Mensch und Hund. Mit der Zeit entsteht eine sehr enge Bindung zum Besitzer. Der Welpe lernt, dass es schön ist, mit seinem Menschen zu spielen. Er fasst schnell Vertrauen und entwickelt sich zu einem selbstbewussten Hund, auf den man sich jederzeit verlassen kann, wenn er erwachsen ist. 

Das Spiel ist dem Welpen sozusagen in die Wiege gelegt worden. Wird mit dem jungen Hund nicht gespielt, fehlt ihm ein elementares Grundbedürfnis

Das Spiel nimmt im Leben eines Hundes einen breiten Raum ein. Vor allem als Abreaktion von Verhaltensweisen, die im Zusammenleben mit dem Menschen sonst nicht eingesetzt werden können, erfährt das Spiel eine besondere Bedeutung” Eberhard Trumler (Vater der Verhaltensforschung und Jugendentwicklung des Hundes) Hunde ernst genommen, Seite 97

In das soziale Spiel zwischen Besitzer und Hundewelpe oder älteren Hund werden kleine Regeln eingebaut, die eingehalten werden müssen. So lernt der Welpe von Anfang an sich auf seinen Menschen zu konzentrieren und auch mal kurz Frust aushalten zu müssen. 

“Es ist wohl allgemein bekannt, dass das Spiel im Jugendalter dem Erlernen all jener Dinge dient, die man später einmal im Leben braucht. Das Spiel ist eine Vorbereitung für den künftigen Ernst des Lebens.” E. Trumer – Mit dem Hund auf Du, Seite 135

Den Zusammenhang zwischen Neugier, Spiel und Lernen sieht der Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt so: “Es gibt eine deutliche Spielappetenz, der ein Neugiertrieb zugrunde liegt, d. h. ein Mechanismus, der das Tier dazu drängt, neue Situationen aufzusuchen und mit neuen Dingen zu experimentieren. Spielappetenz und Lernappetenz haben wohl eine gemeinsame Wurzel, Spiel ist eine Form des aktiven Lernens, der Hund lernt im Spiel.” E. Trumler – Mit dem Hund auf Du, Seite 135

“Vor allem aber ist zu bedenken, dass das Spiel im Sozialisierungsalter ein für allemal festlegt, mit wem gespielt wird, und wenn sich das Herrchen jetzt ausschließt, dann ist das für den Junghund eine Tatsache, die sein Verhalten ihm gegenüber für die Zukunft prägt. Der Vaterrüde, der sich noch lange als Erzieher betätigt, spielt ja auch mit den Welpen und er baut aus diesen Spielen die Freude, unter seiner Führung noch mehr zu lernen, kunstgerecht auf. Das müssen wir uns vom Rüden absehen”  E. Trumler – Mit dem Hund auf Du, Seite 140

“Man kann sich viele Schwierigkeiten ersparen, wenn man schon beim kleinen Welpen anfängt, das Vertrauensband zu knüpfen und aus dem fröhlichen Spiel heraus Vorrangstellung und Befehlsgewalt zu entwickeln. Dann entstehen im Hund keine Ressentiments gegen das Neue, was nun sein Leben verändert, sondern es gibt einen gleitenden Übergang vom Spiel zu all den Dingen, die ein braver Hund können sollte.” E. Trumler – Mit dem Hund auf Du, Seite 141

Das Spiel ist Lob und sehr wichtig für die emotionale Bindung. Es entsteht eine unsichtbare Leine zwischen Mensch und Hund… Die beste Leine ist die die man nicht sieht 🙂

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